Liebe Lyrikfreund:innen!    Trotz allem: Advent!

 

Alle Jahre wieder ... heißt es ja im Lied.

 

Advent: Immer wieder gleich - und doch immer wieder anders.

 

Mit meinen neuesten adventlichen Texten, diesmal "Kerzenstille", möchte

ich auch heuer wieder versuchen, eine kleine Freude zu bereiten und jenseits vom schwülstigen Kitsch zu heiter-besinnlicher, adventlicher Stimmung beizutragen.

 

Darüber hinaus möchte ich auch ein frohes Weihnachtsfest wünschen ...

... und wenn jemand Lust auf eines meiner Bücher bekommen hat, sende ich es gerne zu.

 

Mit adventlichen Grüßen,

 

Norbert Leitgeb

norbert.leitgeb@tugraz.at

 

Das Buch Kerzenstille gibt es auch als PDF.

 




 

Meine Buchpräsentation war eine gelungene Veranstaltung mit vielen lieben Menschen. Mein Dank gilt allen für ihr Kommen und meinem Sohn Tom für seine einfühlsame Musik.

 

- Gaby Eder -

10.11.2023





literarisch – musikalischer Abend

„Im Zauber der Liebe“

Kurt Hexmann und Catherine Oborny präsentieren in einer szenischen Lesung einen berührenden Liebesdialog aus Edmont Rostands „Cyrano de Bergerac“.

 Buchpräsentation „Die Liebenden von Bloomsbury – Vita im Garten der Liebe“

(Aufbau Verlag) von Stefanie H. Martin. Die Autorin reist aus Düsseldorf an und liest aus ihrem Buch über die Liebe zweier Frauen, die für die Literatur leben – Virginia Woolf und Vita Sackville-West.

 Damit bedeutende Schriftstellerinnen nicht in Vergessenheit geraten, liest Catherine Oborny Texte über die Liebe aus den Tagebüchern  „Die Tapetentür“ von Marlen Haushofer und Liebesgedichte von Else Lasker-Schüler.

 Musikalische Umrahmung durch:

Christina Sidak, Mezzosopran, Johannes Bamberger, Tenor und Eva Mark-Mühlher, Klavier. 

 Veranstaltet und moderiert durch Marlen Kühnel. Eröffnet durch Sarita Jenamani, PEN Club.

 


ATELIER – UND GALERIENRUNDGANG IM DRITTEN

Freitag, 15. und Samstag, 16. September 2023

von 14 bis 20 Uhr

2 Tage - 8 ‚Know how‘ – Veranstaltungen - 43 offene Ateliers und Galerien

Unser Mitglied Mag.a art Margit Berger ist die Nr 07 am Folder und stellt Skulpturen / Plastiken in Keramik in realistisch und abstrakt aus.

https://www.kulturimdritten.at/project/15-9-16-9-atelier-und-galerierundgang-im-dritten/


Kurt Svatek hat für sein Gedicht PURA VIDA

in Miami einen Ehrenpreis erhalten.

Die Plaza Major

sieht anderen Hauptplätzen so ähnlich,

dass du fast überlegen musst,

in welcher Stadt du eigentlich bist.

Studenten spielen auf Bestellung Liebeslieder.

 

Beinahe gleichzeitig geht die rote Sonne unter,

und weiß erscheint der Mond am Firmament.

Es scheint, als ob Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft

gerade gleichzeitig stattfänden.

So wird das Meer auch in dieser Nacht

nicht wirklich schwarz sein.

Einen Moment des größten Malens wenn nicht fürs Leben,

so doch zumindest für Stunden anhalten zu können,

was für ein Wunsch?

 

Sieht einer oft nicht ohnehin

nicht das, was er sehen könnte,

sondern das, was er sehen will?

Auch der Sanduhr läuft die Zeit ja nur davon,

wenn sie keiner mehr umdreht.


 

Kurt Svatek hat einen weiteren Preis bekommen für seine kurze Geschichte „The Biter will be Bitten“

(deutsch: Wer anderen eine Grube gräbt)

Dabei geht es um eine gefräßige Spinne, die Opfer ihrer eigenen Gier wird.

 


 

Unser Mitglied Alexander Legniti aus Innsbruck hat während der Vernissage der "Malwerkstatt Stoffelhäusl 2023" zu  JEDEM gezeigten Bild ein Gedicht verfasst!

 

Die Bilder könnt ihr hier sehen 

https://www.facebook.com/reel/6356550267716062?s=yWDuG2&fs=e

und das Ganze in Ruhe durcharbeiten!

 

Bildende Kunst – Sonett

Heute soll es sein! Ich schreibe ein Sonett

über Kunst und Bilder sowie Farbenpracht,

von denen jedes uns wohl staunen macht,

denn all dies ist so schön und herrlich adrett.

Ein einzelner Moment wird Realität,

aus dem die Fantasie uns so herrlich lacht,

denn sie gibt ihm wahrlich derart ihre Pracht.

Und schau, wie herrlich schön sie sich uns geben,

in allen Farben, von Gelb bis Blau und Rot,

wodurch sie sich wohl über alles heben.

Vorbei scheint mir derart wahrlich jede Not,

in unser aller, ach so kurzem Leben,

nur weil sich die bunte Pracht so herrlich bot.

Legniti Alexander ©

Sankt Gertraudi, Reith im Alpbachtal, 21. Juli 2023

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Blumenherz

Mitten in ihm

zieh'n

die buntesten Blumen ein,

um mitten im Herzen zu sein.

Legniti Alexander © für Petra Raser – 6a

 

Der Wurm im Apfel

Der Apfel schwimmt

und der Wurm gewinnt

derart auf diese Weise

seine erste Schiffsreise.

Legniti Alexander © für Sonnweber Rita – 8d

 

Der Eisbär

Er tut sich nicht schwer,

der Eisbär,

mit über die Wiesen ziehen,

selbst wenn diese so herrlich blühen.

Legniti Alexander © für Petra Raser – 6d

 

Der Leuchtturm

Kein Licht,

das aus seiner Höhe bricht,

weil ja die Nacht

noch ihre Pause macht.

Doch wenn sie beginnt,

besinnt

er sich

sofort

und leuchtet augenblicklich

am selbigen Ort.

Legniti Alexander © für Elisabeth Atzl – 9d

 

Regenguss

Bei einem Regenguss

muss

man unter Fach

und Dach

sein,

um allein

auf Erden

nicht nass zu werden!

Legniti Alexander © 

 

Bunte Welt

Es ist eine bunte Welt,

die sich uns vor Augen stellt,

denn sie ist wohl einfach so

herrlich bunt und farbenfroh.

Legniti Alexander © für Karin Heiss – 5e

 

Der Steg

Der Steg geht in seinem Gang

seine ganze Länge entlang

in den See hinein,

um allein

im stillen Augenblick zu sein.

Legniti Alexander © für Elfi Gartner – 4e

 

Am Strand

Das Ende vom Land,

direkt am Strand,

der in die Höhe steigt

und sich besinnlich zeigt,

denn selbst das Meer

ist heute so hehr

und still

in diesem seinen Spiel.

Legniti Alexander © für Brunhilde Scheicher – 7e

 

Die Tänzerin

Jung

und mit Schwung

gibt sie sich

so inniglich

und ganz

ihrem Tanz.

Legniti Alexander © für Brunhilde Scheicher – 7f

 

Figur

Nur als Kontur

gibt sich die Figur,

um so allein

Umriss zu sein.

Legniti Alexander © für Elfriede Bernardi – 2e

 

Toscana

Der Pinie Schatten

lässt mich hier warten

und auf die Landschaft blicken,

um mir ihre Träume zu schicken,

die wir hier so wunderschön

kräftig sowie farbig seh’n.

Legniti Alexander © für Brunhilde Scheicher – 7g

Skyline

So fein

zeigt sich die Skyline,

dass wir staunend stehen

und mitten in ihre Seele sehen.

Legniti Alexander © für Elfriede Bernardi – 2h

 

Unter den Bäumen

Unter den Bäumen

will ich träumen

und nichts mehr denken,

um mich nur meinen Träumen zu schenken.

Legniti Alexander © für Elfriede Bernardi – 2g

 

Sonnenuntergang

Das Licht

der Sonne bricht

und färbt

sich derart hold

im Augenblick zu Gold.

Legniti Alexander © für Elfi Gartner – 2g

 

Vier Mohnblüten

Sie stehen nebenan

und sind angetan

mit roter Pracht,

die sie so voller Zauber macht.

Legniti Alexander © für Ingrid Avanzini – 1e

 

Fischkutter

Er

tut sich nicht schwer,

nicht zu ruh’n

und seinen Fang zu tun.

Legniti Alexander © für Rita Weber – 8a

 

Der Bläuling

Ich schau‘

und sehe nur mehr sein Blau,

das man so liebt,

womit er dem Augenblick

mit so viel Geschick

seine zärtliche Farbe gibt.

Legniti Alexander © für Elfi Gartner – 4g

 

Blüten am See

Farben, direkt am Nass,

sodass

sich diese mit dem Wasser verbinden

und damit zärtlich zueinander finden.

Legniti Alexander © für Ingrid Avanzini – 1f

 

Blüten

Nur sie,

die

Nektar versprechen,

brechen

alle Not,

die sich je bot,

weil sie dem Leben

sich und ihre Früchte geben.

Legniti Alexander © für Rita Sonnweber – 8e

 

Zwei blaue Blüten

Zwei

stehen nebenbei

mit blauem Rand,

der sein gelbes Zentrum fand,

ohne Schmerz,

als sein pochendes Herz.

Legniti Alexander © für Petra Raser – 6b

 

Badender Akt

Nackt

packt

der Akt

mit Geschick

meinen Blick,

weil er ihn fängt

und ihn derart auf sich drängt.

Legniti Alexander © für Ingrid Avanzini – 1g

 

Rote Dipladenia

Sie leuchtet

und beichtet

ihr üppiges Rot,

das sich dem Betrachter

schon immer so bot.

Legniti Alexander © für Elisabeth Aztl – 9g

 

Auf der Klippe

Das Haus

blickt weit hinaus,

von dort,

wo es steht,

an erhabenem Ort,

von dem aus seine Weitsicht geht.

Legniti Alexander © für Elisabeth Aztl – 9h

 

Der Wasserfall

Tief fällt sein Wasser hinab.

Doch ist es nicht dessen Grab,

weil es ja ewig besteht

und so ewiglich im Kreise geht.

Legniti Alexander © für Karin Heiss – 5f

 

Sankt Gertraudi, Reith im Alpbachtal, 21. Juli 2023

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Unser Mitglied Gaby Eder las am 20.7.2023 bei der Veranstaltung des Welt-Ladens in Tulln beim Welt - Sommer - Abend mit Literatur, Wein, Cocktails

 


 

Unser Mitglied Franziska Bauer hatte kürzlich Lesungen in Zwettl (14.7.)

und Wien (20.7.)

 

Es lohnt sich öfter auf der Facebook-Seite von Franziska vorbeizuschauen!

 

https://www.facebook.com/franziska.bauer.56211/posts/pfbid0qUhMy7hWSa1HyjF4vw4s25MMwwMeiEya4F8WUYh1YimKEHqSn75HMdFnRPc9skG8l


 

Unser Fotograf Hans Eder liest. Dieser Abend wird sicher sehr unterhaltsam!

 

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Veranstaltungsort: http://ff-stollhofen.at/

Literarischer Kreis Traismauer:

https://www.kulturvernetzung.at/de/walter-nolz/

 

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Nähere Infos zur Entstehung und über Herwig Seeböck ist unter folgendem Link nachzulesen:

https://oe1.orf.at/artikel/216108/Die-grosse-Haefenelegie

 

 

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Der Anima Incognita Kulturverein

veranstaltete einen

literarischen Abend zum Thema

 

LITERATUR UND RUNDFUNK

 

Am 27 April 2023 um 18:00 Uhr 
in der Vinothek Miller-Aichholz
Favoritenstraße 22, 1040 Wien

(U1, Station Taubstummengasse)

 

Mit dabei waren unsere Mitglieder:

  • Franziska Bauer
  • Margit Margreiter
  • Kurt Svatek

 


Das war die BUCHPREMIERE
am 1. April 2023 um 19:30 Uhr im
Landesjugendtheater von Innsbruck.
Bernadette Abendstein hat Haiku vorgetragen,
David Wilhelm hat die Übersetzungen ins Japanische gelesen und unser Mitglied Alexander Legniti hat sie kurz erläutert.

 

Walter Tolloy und Markus Geir haben als
„Reeds and Strings“ musiziert
und Georg Schärmer moderierte.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Österreichischen Vorlesetag am 23.3.2023 in der Volksschule Plenklberg in Steyr:

Die Buchautorin Frau Margit Margreiter, geboren und aufgewachsen in Steyr im Stadtteil Münichholz, zeigt den Schüler:innen der VS Plenklberg mit Leidenschaft und Engagement, wie schön und wichtig das Vorlesen ist. Mit ihren Ostermärchen verzaubert sie die Kinder.

https://vs-plenklberg.jimdo.com/


 

Unser Mitglied PETRA SELA,

Obfrau ÖSTERREICHISCHE  HAIKU  GESELLSCHAFT,

schickte uns einige Bilder von der Veranstaltung

„Dialekt im Haiku – Haiku im Dialekt“

Am Freitag, den 10. März 2023 im CAFÉ ZARTL
Vortrag: TRAUDE VERAN   Musik: NINO HOLM

 

 

Traude Veran hielt einen interessanten Vortrag zum Thema. Die Autorinnen und Autoren trugen Texte zum Teil im Dialekt vor, zum Teil in Hochsprache, und es war uns eine Ehre, dass Nino Holm (Gründungsmitglied der Ersten Allgemeinen Verunsicherung), Musiker, Komponist und Maler, mit Improvisationen am Klavier

durch den Abend führte.

 

Die Bilder sind durch anklicken vergößerbar.



Literarisches Schreiben aus dem Wohnzimmer.

Online Kurs unseres Mitglieds Marlen-Christine Kühnel – bequem vor dem eigenen Computer

 

Termine (jeweils an zwei aneinander folgenden Abenden):

Mi. 12. April 18:00 bis 20:00 Uhr und Do. 13. April 18:00 bis 20:00 Uhr
Do. 4. Mai 18:00 bis 20:00 Uhr und Fr. 5. Mai 18:00 bis 20:00 Uhr
Mo. 5. Juni 18:00 bis 20:00 Uhr und Di. 6. Juni 18:00 bis 20:00 Uhr
Kosten pro online Kurs € 45,00

Bei Buchung von zwei Kursen: zweiter Kurs € 40,00
Bei Buchung von drei Kursen: dritter Kurs € 30,00)
Anmelden bei Marlen-Christine Kühnel: literatursalon-im-palais@gmx.net


Dichter:innen der Weltliteratur inspirieren uns zu eigenen Texten. Ausgesuchte Werke aus meiner Bibliothek mit bestimmter Aufgabenstellung lassen uns Prosa und Lyrik schreiben und uns mit Werken beschäftigen, die uns zum Lesen und Schreiben anregen.


•        Schriftsteller:innen kennenlernen, ihren Lebenslauf, ihren Werdegang
•        Ausschnitte aus der Weltliteratur lesen und zur Inspiration für eigene Texte verwenden
•        Lyrik und Prosa schreiben
•        sich mit Texten von internationalen Schriftsteller:innen beschäftigen
•        Texte der anderen Teilnehmer:innen lesen und sich daran erfreuen


Mein literarisches Wissen wird erweitert, ich lerne neue Schriftsteller:innen kennen, die mich von meinem „eigenen, gewohnten“ Schreibstil in andere Richtungen lenken und erstaunt stelle ich fest, was ich geschrieben habe. Die entstandenen Texte werden an alle Teilnehmer:innen verschickt und dienen zur weiteren Inspiration und zur Freude.